Bleib locker! Eurer Weg an der lockeren Leine

Muskelkater nach dem Gassigehen? Angst, den eigenen Hund nicht mehr halten zu können? Schlechtes Gewissen, weil du mit deinem Hund geschimpft hast? Keine Lust auf den nächsten Spaziergang, weil du weißt, heute zieht er mich wieder durch die Nachbarschaft?

Das muss doch nicht sein!

Heute lernst du, wie du schon in wenigen Tagen die ersten Schritte mit deinem Hund an der lockeren Leine gehen kannst.

Mach dich locker!

 

Das Hauptproblem, welches sich früher bei mir, wie auch bei den meisten Hundebesitzern zeigt, ist der negative Gedanke oder auch Glaubenssatz genannt.

Schon bevor du die Haustür verlässt, sagst du dir innerlich: „Gleich geht das Gezerre wieder los!“.

Was dann passiert ist, dass dein Körper auf diesen Gedanken reagiert. Dein Atmen wird schneller, deine Muskeln spannen sich an und ganz automatisch, reagierst du auf alle äußeren Reize viel sensibler, als im Normalzustand. Du bist gestresst! 

Die Folge daraus ist, dass dein Hund sofort in der Erwartungshaltung ist, d.h er sucht nach Bewegungsreizen, Gerüchen und Geräuschen, die eventuell etwas mit deiner aktuellen Gefühlslage zu tun haben. Denn warum sollte Frauchen/Herrchen sonst so aufgeregt sein?

Wichtig: Du kannst mit deiner Einstellung, deinen Gedanken und Gefühlen, die Reaktion deines Hundes beeinflussen.

 

 

Was kannst du ändern, um die Reaktion deines Hundes positiv zu beeinflussen?

1. Mach dich locker!

  • Atme tief ein und aus und versuche so, deine Herzschlagfrequenz zu senken. 
  • Sortiere deine Gedanken.
  • Du kannst durch die Unterstützung deines Atems, dir einen neuen Glaubenssatz für den Spaziergang ausdenken. Manchmal reicht es schon, wenn du deine Einstellung gegenüber der Leine änderst.

Beispiele:

  • Die Leine gibt mir und meinem Hund Sicherheit.
  • Wir werden heute einen wunderschönen Spaziergang haben und die Natur gemeinsam genießen.
  • Ich bin dankbar dafür, heute Zeit mit meinem Hund zu verbringen.

2. Die Leine unser Freund und Helfer!

  • Wenn sich das Ganze für dich noch ungewohnt anfühlt, kannst du auch im ersten Schritt nur die Atemübung ausführen, um so den Fokus auf deine Atmung, statt auf die negativen Gedanken zu legen.
  • Es gibt Leinen in vielen verschiedenen Formen, Farben, Längen und Breiten. Ich empfehle dir allerdings, im Training eine Leine zu wählen, die sich bequem in der Hand anfühlt und wenig Schnick Schnack hat (Hier findest du meine Empfehlung!).

Warum?

Du kannst dir deine Leine nach deinen Wünschen einstellen. Eine sehr gute Empfehlung, die ich von einem Kollegen übernommen habe, ist die Knotentechnik.

Dafür suchst du dir zwei Stellen auf deiner Leine aus, die den Spielraum für deinen Hund darstellen und machst einen Knoten in die Leine. Einen kürzeren Abstand, so dass dein Hund wirklich nah bei dir laufen muss und einen längeren Abstand, der es deinem Hund noch erlaubt, sich ein wenig umzusehen, zu schnüffeln und sich zu lösen.

 

 

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Muskelkater nach dem Gassigehen? Angst, den eigenen Hund nicht mehr halten zu können? Schlechtes Gewissen, weil du mit deinem Hund geschimpft hast? Keine Lust auf den nächsten Spaziergang, weil du weißt, heute zieht er mich wieder durch die Nachbarschaft?

Das muss doch nicht sein!

Heute lernst du, wie du schon in wenigen Tagen die ersten Schritte mit deinem Hund an der lockeren Leine gehen kannst.

 Mach dich locker!

Das Hauptproblem, welches sich früher bei mir, wie auch bei den meisten Hundebesitzern zeigt, ist der negative Gedanke oder auch Glaubenssatz genannt.

Schon bevor du die Haustür verlässt, sagst du dir innerlich: „Gleich geht das Gezerre wieder los!“.

Was dann passiert ist, dass dein Körper auf diesen Gedanken reagiert. Dein Atmen wird schneller, deine Muskeln spannen sich an und ganz automatisch, reagierst du auf alle äußeren Reize viel sensibler, als im Normalzustand. Du bist gestresst! 

Die Folge daraus ist, dass dein Hund sofort in der Erwartungshaltung ist, d.h er sucht nach Bewegungsreizen, Gerüchen und Geräuschen, die eventuell etwas mit deiner aktuellen Gefühlslage zu tun haben. Denn warum sollte Frauchen/Herrchen sonst so aufgeregt sein?

Wichtig: Du kannst mit deiner Einstellung, deinen Gedanken und Gefühlen, die Reaktion deines Hundes beeinflussen.

Was kannst du ändern, um die Reaktion deines Hundes positiv zu beeinflussen?

  1. Mach dich locker!

  • Atme tief ein und aus und versuche so, deine Herzschlagfrequenz zu senken. 

  • Sortiere deine Gedanken.

  • Du kannst durch die Unterstützung deines Atems, dir einen neuen Glaubenssatz für den Spaziergang ausdenken. Manchmal reicht es schon, wenn du deine Einstellung gegenüber der Leine änderst.

Beispiele:

Die Leine gibt mir und meinem Hund Sicherheit.

Wir werden heute einen wunderschönen Spaziergang haben und gemeinsam die Natur genießen.

Ich bin dankbar dafür, heute Zeit in der Natur mit meinem Hund zu verbringen.

2. Die Leine unser Freund und Helfer!

  • Wenn sich das Ganze für dich noch ungewohnt anfühlt, kannst du auch im ersten Schritt nur die Atemübung ausführen, um so den Fokus auf deine Atmung, statt auf die negativen Gedanken zu legen.

  • Es gibt Leinen in vielen verschiedenen Formen, Farben, Längen und Breiten. Ich empfehle dir allerdings, im Training eine Leine zu wählen, die sich bequem in der Hand anfühlt und wenig Schnick Schnack hat (Hier findest du meine Empfehlung!). 

Warum? 

Du kannst dir deine Leine nach deinen Wünschen einstellen. Eine sehr gute Empfehlung, die ich von einem Kollegen übernommen habe, ist die Knotentechnik.

Dafür suchst du dir zwei Stellen auf deiner Leine aus, die den Spielraum für deinen Hund darstellen und machst einen Knoten in die Leine. Einen kürzeren Abstand, so dass dein Hund wirklich nah bei dir laufen muss und einen längeren Abstand, der es deinem Hund noch erlaubt, sich ein wenig umzusehen, zu schnüffeln und sich zu lösen.

 

Knotenpunkte an der 3m Leine!

Die Knoten sind nun deine Helferlein, die dir ermöglichen, immer auf der selben Länge zu korrigieren bzw. zu loben, wenn dein Hund eben keinen Zug auf die Leine ausübt.

3. Es muss sich lohnen!

Ab heute solltest du anfangen, jeden und damit meine ich wirklich jeden Blickkontakt (auch im Freilauf!), den du auf dem Spaziergang mit deinem Hund bekommst, zu belohnen. Es muss nicht immer ein Leckerli sein, sondern auch ein liebes Wort oder ein kurzes streicheln, ein Spiel oder was auch immer deinem Hund gefällt und für ihn eine wahre Belohnung ist, eignet sich dafür.

Durch den Blickkontakt schulst du die Aufmerksamkeit deines Hundes. Da sich dieses Verhalten für ihn lohnt, wird er es auch öfter zeigen.

Mit dieser Ressource, der Aufmerksamkeit beginnen wir nun das eigentliche Training.

Leine deinen Hund an, bestimme welchen Spielraum er haben darf (wähle also deinen Knoten aus) und gehe erstmal locker los.

Ist die Leine locker und zwar ab dem ersten Schritt, solltest du ihn schon belohnen. Wenn du den ersten Schritt schon belohnen kannst, habt ihr den Spaziergang mit einem ersten Erfolg begonnen und startet mit einem guten Gefühl auf beiden Seiten. 

So fährst du auch weiterhin fort.

Immer, wenn dein Hund locker an der Leine läuft, darfst du ihn verbal und/oder auch mit einem Leckerli bestätigen.

Wichtig! Überrasche deinen Hund! Mal ist die Belohnung ein Leckerli, mal nur ein liebes Wort und manchmal ist auch der Jackpot drin und er bekommt eine ganze Hand voll Kekse! 

Wichtig! Belohne immer da, wo du deinen Hund haben möchtest, also am besten neben dir!

4. Zuppeln statt Rucken!

Gewalt hat in der Hundeerziehung nichts zu suchen und macht absolut keinen Sinn! Deswegen sehe ich davon ab, das Ziehen meines Hundes, mit einem Ruck an der Leine zu bestrafen. 

Was ich hingegen als effektiv und sinnvoll empfinde und dir somit sehr empfehlen kann, ist deinen Hund zu nerven und zwar durch ein Zuppeln.

  • Das Zuppeln

Wenn dein Hund an der Leine zieht, also der Karabiner sich hebt und du an deinem Knotenpunkt leichten Zug wahrnehmen kannst, fängst du an locker aus dem Handgelenkan, an der Leine zu Zuppeln. 

Wichtig!

Das Zuppeln fühlt sich in etwa so an, wie wenn du jemanden LEICHT am Ärmel ziehst oder anstuppst, weil du seine Aufmerksamkeit haben möchtest.

Genau dasselbe möchtest du von deinem Hund schließlich auch. Du möchtest seine Aufmerksamkeit, damit er mitbekommt, dass sein Verhalten (das Ziehen) unerwünscht ist.

Als Bild –  wie genau diese Korrektur funktioniert, möchte ich dir ein Beispiel geben. (ist übrigens vom lieben Jörg Müller, Tako bello Hundeschule)

Stell dir vor, du sitzt im Auto. 

Was machst du als erstes bevor du den Schlüssel umdrehst?

Du schnallst dich an.

Warum?

Ja, weil es sicher ist.

Aber was passiert, wenn du es nicht machst?

Genau, es piept!

Das Tolle ist, unser Zuppeln, macht genau dasselbe, wie die Automobilindustrie. Es nervt!

Heute denkst du bestimmt gar nicht mehr darüber nach, dass du dich anschnallst und selbst wenn du es mal vergisst, erinnert dich dein Auto durch das Piepen wieder daran. Das Tolle ist, du hast es in der Hand, dieses Piepen auszustellen.

Und Überraschung! Dein Hund hat genauso die Möglichkeit, das „Piepen“ hier natürlich das Zuppeln auszuschalten. Er geht einfach einen Schritt langsamer, bleibt stehen oder dreht sich um.

Als Bonus schenken wir unserem Hund sogar noch etwas, wenn er sein Verhalten ändert!

Er bekommt eine Belohnung!

Dabei solltest du nicht vergessen, dass diese Belohnung auch belohnend seien muss. Also mag dein Hund Futter, gib ihm Futter, steht er auf Spielzeug, gib ihm Spielzeug, ist er ein großer Schmuser, dann gib ihm Nähe usw. Es sollte sich für ihn lohnen, in deiner Nähe zu laufen.

Tipps:

  • Beginne in einer ruhigen Umgebung mit dem Training und steigere langsam die Ablenkung.

  • Wenn du mal einen schlechten Tag hast, oder die Situation noch zu schwer für deinen Hund, benutze ein Geschirr oder eine andere Leine bzw. Irgendein Zeichen, was deinem Hund signalisiert, dass jetzt Freizeit angesagt ist und nicht der Trainingsmodus. So macht ihr euch eure Trainingsfortschritte nicht kaputt. 

  • Natürlich kannst du auch immer ein Geschirr verwenden, dass ist ganz deinen Vorlieben überlassen und ändert nichts.

  • Anstatt zu Zuppeln kannst du auch immer Stehen bleiben, wenn dein Hund an der Leine zieht. Erfahrungsgemäß ist Zuppeln bei den meisten Hunden aber effektiver.

Bitte lesen:

Achtung! Das hier ist ein Ansatz für die Leinenführigkeit, den du ausprobieren kannst. Vergesse nicht, viele Wege führen nach Rom und manchmal braucht man auch einen Reiseleiter, der einem Wege vorschlägt. 

Wenn du Hilfe auf dem Weg zur lockeren Leine benötigst, kannst du dich gerne über mein Kontaktformular bei mir melden.

Bis dahin wünsche ich dir und deinem Hund, viele entspannte Spaziergänge!

Deine Sarah 🙂

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